Impotenz für etwa 50% aller Männer zwischen 30 un 70 Jahren
Vom Impotenz spricht man, wenn ein Mann keine genügend starke Erektion (Gliedversteifung) für einen Geschlechtsverkehr über einen Zeitraum von 3 Monaten beobachtet, die ein befriedigendes Sexualleben ermöglicht. Etwa 50% aller Männer im Alter zwischen 30 und 70 Jahren weisen nach epidemiologischen Studien zumindest vorübergehend eine Potenzschwäche auf. Die Erektion ist ein komplexes Zusammenspiel des Blut- und Nervensystems im Penis. Diese Vorgänge werden auch durch hormonelle und biochemische Mechanismen beeinflusst. Ein Großteil der Erektionsstörungen ist durch interne Erkrankungen wie neurologische, hormonelle oder gefäßbedingte Veränderungen verursacht. Häufig treten Erektionsstörungen auch nach Einnahme von Medikamenten auf, die z.B. zur Behandlung eines hohen Blutdrucks oder wegen Herzrhythmusstörungen eingenommen werden müssen. In manchen Fällen sind auch psychische Ursachen wie Depressionen, Beziehungsprobleme oder Versagensängste für eine Potenzstörung verantwortlich. Es können aber auch Störungen der Erektion (Gliedversteifung) nach chirurgischen Eingriffen im Becken auftreten. Die Möglichkeiten der Therapie von Erektionsstörungen wurden in den letzten Jahren wesentlich verbessert, sodass eine erfolgreiche Behandlung in den meisten Fällen möglich ist.Begrifflichkeit Impotenz
Unter Impotenz (Erektionsstörung, erektile Dysfunktion) versteht man die fehlende Gliedversteifung (Erektion) des Mannes. Dadurch kann der Mann keine ausreichende Erektion erlangen, die für eine zufriedenstellende sexuelle Befriedigung oder für einen Geschlechtsverkehr (Kohabitation) ausreicht. Erektionsstörungen können in allen Altersabschnitten auftreten und durch organische oder psychische Veränderungen verursacht werden. Häufig sind Erektionsstörungen das erste Symptom andererErkrankungen wie z.B. Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck, etc. Je früher Erektionsstörungen behandelt werden, desto besser sind die Erfolgschancen. Neue Medikamente zur Behandlung der Impotenz haben zu einer wesentlichen Verbesserung der Therapie geführt, wichtig ist dabei aber die richtige Einnahme des Medikamentes und die vorherige genaue Abklärung durch den Facharzt. Falls Tabletten nicht erfolgreich sein sollten, kann in den meisten Fällen durch Spritzen in den Schwellkörper mit einer sehr dünnen Nadel oder sog. Erektionspumpen (Vakuumpumpen) eine gute Gliedversteifung erzielt werden.
Schwellkörper
Damit der Penis bei sexueller Stimulation versteift (eregiert), braucht er die sog. Schwellkörper (Corpus cavernosum). Es gibt 2 Schwellkörper am Penis, die während Stimulation sich zunehmend mit Blut füllen und es gleichzeitig aber zu einer Verringerung des Blutabstroms aus den Schwellkörpern kommt. Dadurch schwillt der Schwellkörper an und der Penis richtet sich auf. Nach Ende der sexuellen Stimulation verringert sich der Blutzustrom und das Blut fließt aus dem Penis wieder ab, wodurch der Penis wieder weich und schlaff (flaccid) wird.(übernommen unter schriftlicher Genehmigung von:http://www.mendoc.at)
Folgen des Diabetes mellitus interdisziplinär bekämpfen
Die fachübergreifende Behandlung der Volkskrankheit Diabetes mellitus steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Symposiums am 20. September 2006 im Universitätsklinikum Jena. Zentrales Thema der wissenschaftlichen Veranstaltung ist dabei die Vorstellung verschiedener Kooperations-möglichkeiten von Internisten und Chirurgen bei der stationären Behandlung von Diabetes-Patienten.„Für eine optimale Behandlung zuckerkranker Patienten spielt heute eine enge Zusammenarbeit ärztlicher Fachbereiche innerhalb spezialisierter Behandlungszentren eine entscheidende Rolle“, ist Prof. Utz Settmacher, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am UKJ, überzeugt. Denn Diabetes ist im Zuge der Alterung unserer Gesellschaft immer weiter auf dem Vormarsch: Nach Angaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft leiden etwa 10 Prozent der Deutschen an Diabetes mellitus. Jährlich steigt die Zahl der Betroffenen um etwa drei Prozent. Bereits ein Drittel der 55- bis 74jährigen sind heute zuckerkrank, und auch die Zahl der jungen Erkrankten steigt. Gleichzeitig leiden Diabetes-Patienten meist an einer Reihe schwerwiegender Folgeerkrankungen, vor allem der Gefäße. Insbesondere die diabetische Nephropathie, also eine Schädigung der Nieren durch die Zuckerkrankheit, ist längerfristig für erhebliche Komplikationen verantwortlich.
Die Therapie dieser Folgeerkrankungen erfordert interdisziplinäre Abstimmungen, um mit Blick auf die heute vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes und dessen Folgen die optimale, individuell angepasste Therapieform zu entwickeln. „In Jena sind mit dem Klinikumsneubau in Lobeda die notwendigen Fachbereiche – Internisten und Chirurgen - räumlich zusammengerückt, sodass eine zentrumsorientierte Behandlung der Patienten möglich geworden ist“, erklärt Dr. Torsten Überrück. Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. „Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich bei der internistischen Betreuung von Diabetikern in der Klinik für Innere Medizin III um ein durch die Deutsche Diabetesgesellschaft zertifiziertes Zentrum handelt, in dem Diabetologen und Nephrologen eng zusammenarbeiten“, ergänzt Prof. Gunter Wolf, Direktor der Klinik für Innere Medizin III. Inwieweit sich dadurch verbesserte Therapie-Möglichkeiten ergeben, wollen die Experten des UKJ nun auf dem ersten gemeinsamen Diabetes-Symposium der Internisten und Chirurgen vorstellen.
(übernommen unter schriftlicher Genehmigung von:http://www.uniklinikum-jena.de)
Wechseljahre und Hormonersatz-Behandlung
Im Vergleich zu früheren Zeiten haben die Wechseljahre einen hohen Stellenwert erlangt. Mit einer Lebenserwartung von rund 80 Jahren in industrialisierten Ländern darf die Frau heute nach den Wechseljahren mit über dreissig weiteren Lebensjahren rechnen. Die Wechseljahre sind ein wichtiger Abschnitt im Leben einer Frau und bedeuten das Ende der Fruchtbarkeit. Die meisten Frauen erleben diese hormonelle Umstellung zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, wobei eine grosse individuelle Schwankungsbreite besteht. In diesem Zeitraum vermindern die Eierstöcke ihre Östrogenproduktion nach und nach, um sie dann ganz einzustellen. Was kann ich von einer Hormonbehandlung erwarten?
Als erste spürbare Wirkung lindert eine Hormonersatz-Behandlung die unangenehmen Östrogenmangel-bedingten Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Herzklopfen oder Herzjagen. Auch psychische Symptome wie Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Schlaflosigkeit, Nervosität, depressive Verstimmungen werden durch die Östrogene günstig beeinflusst. Ein Hormonersatz wirkt sich auch positiv auf dieTrockenheit der Scheide und die nach 60 häufig auftretende Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust aus. Darüber hinaus ist ein belebender Effekt auf die Haut nachgewiesen, indem diese unter dem Östrogeneinfluss spürbar mehr Spannkraft und Feuchtigkeit behält.Dazu kommt eine Reihe weiterer günstiger Effekte, die sich besonders bei länger dauernder Hormonbehandlung positiv auf die Gesundheit auswirken. So vermindert sich das Risiko für eine Osteoporose ('Knochenschwund') um 30 Prozent. Neuste Studien zeigen im weiteren, dass Östrogene das Risiko, frühzeitig an Alzheimer zu erkranken, halbieren. Und nicht zuletzt wird die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders von Herzinfarkt als häufigster Todesursache bei Frauen nach den Wechseljahren, um 30 bis 50 Prozent gesenkt.
In welcher Form kann ich Hormone nehmen?
Östrogene werden am häufigsten in Form von Tabletten oder als Pflaster genommen. Das Hormonpflaster hat gegenüber Tabletten den Vorteil, dass es die Östrogene schrittweise transdermal (über die Haut) direkt an das Blut abgibt. Es schont dadurch Magen, Darm und Leber und muss im Gegensatz zu Tabletten nicht täglich genommen werden. Die meisten Frauen verwenden heute ein Hormonpflaster, das zweimal wöchentlich gewechselt werden kann. Für Ihre spezifischen Fragen zu den Wechseljahren und zu einer Hormonersatz-Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt oder Ihren Hausarzt.Frauen und Wechseljahre: Neues Kombi-Pflaster zur Hormonersatz-Therapie
Kleines Kombi-Pflaster mit grosser Wirkung
Typische Beschwerden wie Hitzewallungen und Schlaflosigkeit sind bei Frauen in den Wechseljahren auf einen Mangel an Hormonen zurückzuführen. Mit einem kombinierten Hormonpflaster, welches körpereigenes Östrogen und Gestagen über die Haut abgibt, können diese Leiden gemildert werden. Neben der Wirksamkeit stehen für Frauen einfache Anwendung, gute Haftung, Hautverträglichkeit und kosmetische Aspekte bei der Wahl im Vordergrund. Diesbezüglich kommen die beiden Formen der hauchdünnen Hormonpflaster der Firma Janssen-Cilag AG den Wünschen der Frauen sehr entgegen.Das neue kombinierte Hormonpflaster steht den Frauen in zwei verschiedenen Anwendungen zur Verfügung - je nachdem in welchem Stadium der Wechseljahre sich die Frau befindet und ob sie noch regelmässige monatliche Regelblutungen wünscht, oder nicht. Bei der sequentiellen Behandlung (Östrogen anschliessend Östrogen/Gestagen Kombination) treten monatliche Blutungen auf. Bei der kontinuierlichen Kombinationsbehandlung werden täglich Östrogene und Gestagene zusammen aufgenommen, was zum Verschwinden der Blutungen führt.
Eine neue Technologie ermöglicht hauchdünne Form
Die hauchdünnen Hormonpflaster bestehen aus einem transparenten Haftfilm, in welchem das Östrogen und das Gestagen gleichmässig verteilt sind. Es ist mit seiner 0.1 mm dünnen Form so gut wie unsichtbar. Aus den neuen Matrixpflastern werden die körpereigenen Östrogene und Gestagene schrittweise und schonend an den Körper abgegeben.Das kombinierte Hormonpflaster bietet viele Vorteile
Gegenüber der Behandlung in Tablettenform wirkt das Hormonpflaster denn auch in rund 40 mal geringeren Dosen und belastet weder Magen noch Darm oder Leber. Für die erwünschte Hormonwirkung muss es nur zweimal wöchentlich und nicht täglich angewandt werden.Sich frei bewegen
Dank seiner besonderen Matrix kann das Pflaster beim Sport, unter der Dusche oder in der Sauna getragen werden und ist kaum sichtbar. Es wird üblicherweise auf Hüfte oder Gesäss geklebt und nach drei bis vier Tagen ausgewechselt, weshalb es auch hygienisch und besonders hautfreundlich ist. Die neuartige Methode der kombinierten Hormonzufuhr über die Haut wird von der Baarer Hormonspezialistin Janssen-Cilag AG angeboten und ist ausschliesslich gegen Arztrezept erhältlich. Ein Gespräch mit dem Gynäkologen oder dem Hausarzt lohnt sich.(übernommen unter schriftlicher Genehmigung von:http://www.sro.ch)

